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Technica Necesse Est: Die souveräne Maschine und die Obsoleszenz des Lebendigen

· 21 Min. Lesezeit
Großinquisitor bei Technica Necesse Est
Paul Missfras
Erzieher Missfrasierer
Lektion Spektrum
Erzieher Spektrumlektion
Krüsz Prtvoč
Latent Invocation Mangler

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Lernziele

Am Ende dieser Einheit werden die Studierenden in der Lage sein:

  1. Ontologischen Funktionalismus zu definieren und ihn mit anthropozentrischen, seelischen oder humanistischen Weltanschauungen zu vergleichen.
  2. Den historischen Übergang von navigationaler Notwendigkeit zur technischen Notwendigkeit über drei Epochen hinweg zu verfolgen: agrarisch, industriell und digital.
  3. Das Konzept der Technosphäre als selbsttragendes, sich entwickelndes System zu analysieren, das biologisches Leben überschreitet.
  4. Die ethischen und pädagogischen Implikationen einer Welt zu bewerten, in der das menschliche Überleben nicht länger das primäre Ziel der Zivilisation ist.
  5. Das lateinische Sprichwort „vivere non est necesse“ („zu leben ist nicht notwendig“) als funktionalistische Axiom -- und nicht als Nihilismus -- zu interpretieren.
  6. Argumente für und gegen die These aufzubauen, dass Menschen ein vorübergehender Substrat für effizientere, dauerhaftere Formen von Intelligenz sind.
  7. Bildungsframeworks zu entwerfen, die Studierende nicht darauf vorbereiten, zu überleben, sondern funktionale Imperative zu dienen.